Das Böse unter der Sonne

Kurzwanderung zur Caló d'en Monjo

Das Böse unter der Sonne
Caló d'en Monjo

Manche Orte auf Mallorca kennt jeder. Manche kennt fast niemand. Und dann gibt es die Caló d'en Monjo – eine Bucht, die irgendwo dazwischen liegt. Nicht im Reiseführer der ersten Seite, aber auch kein echtes Geheimnis mehr. Ich habe mich im Vorfeld informiert, das hier ein Geocache liegt, der Hercule Poirot gewidmet ist. Warum … lest weiter.

Die Kurzwanderung

Start ist an der Cala Fornells bzw. für mich etwas weiter weg, weil ich dort keinen Parkplatz gefu den habe. Nachmittags war hier auch die Polizei und hat Falschparker ein Ticket ausgestellt. Hier ist übrigens der Strand mit seinem kristallklaren Wasser.

Cala Fornells

Von dort geht es auf einem gut ausgeschilderten Waldweg in Richtung Bucht – rund zwei Kilometer, leicht und angenehm zu laufen.

Weg zur

Die Pinienwälder geben Schatten. Ich bin dann einen falschen Weg gegangen und an einer falschen Stelle an der Steilküste rausgekommen.

Steilküste

Später habe ich dann noch den richtigen Weg gefunden.

Die Bucht

Die Caló d'en Monjo ist eine U-förmige Bucht, umgeben von Kiefernwäldern und Klippen mittlerer Höhe. Kein Sandstrand – Steine, Felsen, klares Wasser.

Caló d'en Monjo


Ein kleiner Die Atmosphäre ist ruhig, fast abgeschieden, obwohl man von Peguera aus nicht mal zwanzig Minuten läuft. Ein paar wenige Leute waren am Strand.

Der Geocache

Hier kommt Hercule Poirot ins Spiel.

Die Caló d'en Monjo war einer der Drehorte für den britischen Kriminalfilm Das Böse unter der Sonne von 1982 – eine Verfilmung des Agatha-Christie-Romans mit Peter Ustinov in der Hauptrolle. Die Bucht diente als „Daphnes Bucht", das dazugehörige Filmhotel stand tatsächlich in der Nähe. Später wurde es abgerissen. Wer genau schaut, sieht noch die Reste des Fundaments.

Der Geocache konnte ich mit dem Hinweis im Listing schnell finden.