Zwischen Wasserfällen und Fjorden – Ein Tag in Eidfjord
Der Seetag auf dem offenen Meer war unruhig und einigen Passagieren ist schlecht geworden. Ich bin um 6 Uhr morgens aufgestanden, um die Fahrt durch den Fjord mitzuerleben.
Es war früh am Morgen noch ziemlich frisch, aber die Fahrt durch das spiegelglatte Wasser entlang der Felsen war beeindruckend. Im Beach Club holt man sich einen Kaffee und genießt dieses beeindruckende Natur.
Kurz vor Eidfjord fährt man unter der Hardangerbrücke durch. Die 1380 Meter lange Fjordbrücke verbindet die Regionen Ulvik und Eidfjord.
Unser Reiseziel Eidfjord ist ein kleiner Ort mit nur 950 Einwohnern. Und dann legt morgens ein Kreuzfahrtschiff mit 4.500 Passagieren an. Ich glaube, wir waren in diesem Jahr das erste Kreuzfahrtschiff, das dort im Hafen angelegt hat.
Ich hatte im Vorfeld über GetYourGuide einen Ausflug zum Wasserfall Voringsfossen gebucht. Wir konnten den richtigen Bus nach kurzer Suche finden. Leider mussten wir auf ein paar andere Teilnehmer warten. Um 11 Uhr ging es endlich los. Die Fahrt dauerte ca. 30 Minuten. Danach hatten wir 90 Minuten Zeit, um uns den Wasserfall anzuschauen. Das war gar nicht so einfach, denn auf der Hochebene lag Schnee und es war an einigen Stellen ziemlich glatt. Einen Winterdienst gibt es hier nicht. Ich habe mich leicht verletzt. Eine kleine Schnittwunde und schon hatte ich einen provisorischen Verband um den Finger.
Vøringsfossen zählt zu den bekanntesten und beeindruckendsten Wasserfällen in Norwegen. Das Wasser stürzt aus der Hochebene Hardangervidda rund 182 Meter in die Tiefe. Auch im Winter hat der Ort seinen Reiz. Zu dieser Jahreszeit hat man keine tosenden Wassermassen, aber dafür sind Teile des Wasserfalls gefroren. Wir sind bis zum oberen Aussichtspunkt beim Fossli Hotel gegangen. Von dort hat man den besten Blick in die Schlucht.
Es wurden in der Landschaft verschiedene Treppenbrücken angelegt, so das man dieses Naturschauspiel aus verschiedenen Perspektiven beobachten kann.
Um 13 Uhr ging es dann wieder zurück nach Eidfjord. Rechtzeitig für ein Mittagessen an Bord der AIDA. Anschließend blieb noch ausreichend Zeit für den 5,3 Kilometer langen Hæreid-Rundwanderweg.
Auf dem Weg dorthin haben wir noch eine Familie aus Verden getroffen, die wir überzeugen konnten, mit uns diese Wanderung zu unternehmen. Man kommt auch an einem See vorbei. Zu dieser Zeit waren nur ganz wenige Leute dort, sodass man das Panorama am See genießen konnte.
Ja, ich habe auch ein Foto von mir an diesem See.
Danach ging es weiter auf dem Rundweg zurück nach Eidfjord. Die Kinder wurden immer lustiger und erzählten großartige Geschichten Das 8 jährige Mädchen erzählte ... Bernd ... ich war noch noch nie beim Arzt ... außer als ich geboren bin, denn ich bin sehr vorsichtig.
Irgendwann gab es dann auf einem Berg noch einen weiteren Foto Spot, wo man auch die AIDA im Hintergrund sehen konnte.
Das Wetter wurde schlechter und der Regen wurde immer stärker. Am Ende waren wir froh, endlich wieder bei der AIDA angekommen zu sein.
Insgesamt war es aber ein Tag mit vielen schönen Eindrücken von Norwegen. Hier scheint eben nicht immer die Sonne wie auf Mallorca.